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Gefährliche Zuflucht

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Terri Blackstock

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Details

Terri Blackstock

Gefährliche Zuflucht

Cape Refuge-Reihe Band 1

Der brutale Doppelmord an den tiefgläubigen Owens erschüttert Cape Refuge, eine kleine Insel vor der Küste Georgias. Alles deutet darauf hin, dass Polizeichef Cades bester Freund, der hitzköpfige Schwiegersohn der Opfer, der Täter ist. Aber Cade ist nicht überzeugt, denn die Owens führten ein Übergangshaus für entlassene Strafgefangene, das weit fragwürdigere Gestalten beherbergt.

Und auch Blair, die Tochter der Ermordeten, gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden. Zusammen mit ihrer Schwester will sie den Dingen auf den Grund gehen. Wer steckte wirklich hinter dem Mord? Wo war Gott, als ihre Eltern ermordet wurden? Was soll nun aus dem Übergangshaus werden? Und … hat der Mörder es auch noch auf Blair und ihre Schwester abgesehen?

Produktdetails

Untertitel Nein
Autor Terri Blackstock
ISBN/Artikelnummer 9783942258517
Herausgeber BOAS-Verlag
Seitenzahl der gedruckten Ausgabe 384 Seiten
Downloadzeitraum Nein
Lieferzeit Keine Angabe

Kundenmeinungen

Kundenmeinung von Eddi
Die letzte Nacht war viel kür­zer als üblich. Nicht weil ich nicht schla­fen konnte, son­dern weil ich nicht schla­fen wollte. Ich habe mich am ver­gan­ge­nen Wochen­ende an einen Roman gewagt. Und er war der Grund, warum mir nicht nach Schla­fen zumute war. Ich musste noch unbe­dingt die letz­ten 100 Sei­ten lesen. Und die waren unheim­lich span­nend und mit­rei­ßend. An Schla­fen war nicht mehr zu den­ken. Ich las den Roman „Gefähr­li­che Zuflucht“. Es ist der bis­her zweite Roman aus dem recht jun­gen Boas Ver­lag. Ich muss geste­hen, dass ich sehr sel­ten Romane lese. Anfang des Jah­res begann ich einen his­to­ri­schen Roman zu lesen, bewäl­tigte inner­halb eini­ger Monate nur ca. 2/3 des Buches. Letz­tes Wochen­ende habe ich es dann wie­der gewagt und wusste nach eini­gen Sei­ten, das ich Band 1 der Cape Refuge-Reihe auf jeden Fall zu Ende lesen werde. Dass ich aber schon nach weni­gen Tagen mit der Lek­türe fer­tig sein würde, das habe ich nicht erwartet.

Ok, um was geht es also im Roman? Cape Refuge, die Insel der Zuflucht, wird von einem Dop­pel­mord an dem tief­gläu­bi­gen Ehe­paar Owens erschüt­tert. Auch gerade das von den Owens geführte Hano­ver House, das ehe­ma­li­gen Straf­ge­fan­ge­nen und ande­ren Men­schen in Not einen Zufluchts­ort bie­tet, ist zum Schre­ckens­ort gewor­den. Des­sen Bewoh­ner ste­hen nach und nach unter Ver­dacht, den Mord began­gen zu haben. Der Stadt­rat und anschei­nend auch die meis­ten Bewoh­ner der Insel sind fest ent­schlos­sen, die­sen gefähr­li­chen „Zufluchts­ort“ zu schlie­ßen. Ver­leum­dun­gen und Mani­pu­la­tio­nen sol­len das Ihre dazu bei­tra­gen. Doch wie sol­len Mor­gan und Blair, die bei­den Töch­ter der Owens, damit umge­hen? Mor­gan fühlt die Beru­fung zu blei­ben und in die Fuß­stap­fen ihrer Eltern zu tre­ten. Blair, die intel­lek­tu­elle Zwei­fel an dem Glau­ben an einen sou­ve­rä­nen Gott pla­gen, würde am liebs­ten die Insel ver­las­sen, um woan­ders neu anzu­fan­gen. Doch solange der Täter nicht ding­fest gemacht wor­den ist, sind diese Sor­gen zweit­ran­gig? Wenn die Unge­wiss­heit über die Iden­ti­tät des Mör­ders doch bald ein Ende fände… Die Haupt­per­so­nen sind die Schwes­tern Mor­gan und Blair. Sie haben schwere Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, durch­le­ben gefähr­li­che Situa­tio­nen und quä­len sich mit Rachegedanken.

Es gibt viele gute Gründe keine Romane zu lesen. Ich denke dabei zunächst an Inhalte, die mit bibl­is­chen Aus­sa­gen im Kon­flikt ste­hen. Aber auch die Gestal­tung des Covers spielt keine unbe­deu­tende Rolle. Ich muss zuge­ben, dass ich die­ses Cover etwas anstö­ßig und auf­rei­zend finde. Ich wünschte mir ein ande­res Bild. Aber es gibt sicher einige Gründe, gute Romane zu lesen. Ich möchte im Fol­gen­den erklä­ren, warum „Gefähr­li­che Zuflucht“ trotz dem Cover ein guter Roman ist.

1. „Gefähr­li­che Zuflucht“ ist span­nend von der ers­ten bis zur letz­ten Seite. Nun, das haben viel­leicht die meis­ten Kri­mis so an sich. Doch die­ser Roman ver­bin­det Span­nung mit fun­da­men­ta­len Lebens­fra­gen und die Ant­wor­ten dar­auf, kön­nen durch­aus über­ra­schen. Und das macht ihn so beson­ders. Die mit Bedacht gewähl­ten Sze­nen­wech­sel, irri­tie­ren zuwei­len, las­sen aber die Phan­ta­sie nicht in die fal­sche Rich­tung lau­fen. Die Auto­rin Terri Black­stock ver­steht es, den Leser emo­tio­nal in die ver­schie­de­nen Rol­len schlüp­fen zu las­sen, mit­zu­den­ken und mitzuleiden.

2. Der Dop­pel­mord der Eltern wirft (nicht nur) bei den zurück­ge­blie­be­nen Töch­tern viele Fra­gen auf. Von Mor­gan und ihrem Mann kann man ler­nen, dass man als Christ mit solch einer Tra­gö­die umge­hen kann. Der Glaube an den sou­ve­rä­nen Gott macht es mög­lich. Aus Blairs Gedan­ken­welt erfah­ren wir, wel­che Schwie­rig­kei­ten ein ungläu­bi­ger Mensch mit der Sou­ve­rä­ni­tät Got­tes hat. Die Dia­loge und Gedan­ken­fet­zen zu die­sem Thema sind sehr gehalt­voll. An vie­len Stel­len des Buches hat die Auto­ren tief­ge­hende Theo­lo­gie in das Buch gelegt.

Was könnte man z.B. auf diese Vor­würfe von Blair antworten:

„Wie kann irgend­je­mand darin [im Tod] etwas Gutes sehen? Meine Eltern waren so über­zeugt von einem sou­ve­rä­nen Gott. Also hat die­ser sou­ve­räne Gott geplant, meine Eltern aus­zu­schal­ten, obwohl sie so viel Gutes für so viele Men­schen getan haben?“ (S. 205)

3. Der Tod setzt gewis­ser­ma­ßen unter viele Dinge im Leben einen Schluss­strich. Wel­che Kon­se­quen­zen hat das? Zum einen ist eine Ver­söh­nung mit einem Toten ist unmög­lich. Aber wie man trotz­dem zum Frie­den fin­det, ist Thema im Roman. Zwei­tens: Dinge und Fra­gen, die man wäh­rend des Lebens nicht geklärt hat, kön­nen den Hin­ter­blie­be­nen ordent­lich zuset­zen. Was man lange zu ver­ber­gen ver­suchte, kann nach dem Tod auf­ge­deckt wer­den. Drit­tens: Wel­chen Ruf und wel­che Spu­ren lässt man nach dem Tod zurück? Vier­tens: Die Zeit lässt sich nicht zurück­dre­hen. Ich zitie­ren einige Gedan­ken, die Mor­gan wäh­rend der Beer­di­gung ihrer Eltern hatte.

„Oft hatte sie sich gewünscht, dass Gott jedem eine Chance geben würde, die Zeit zurück­zu­dre­hen, eine ein­zige Chance, etwas anders zu machen. […] Aber wenn sie es geschafft hätte, ihre Chance bis zum Alter von acht­und­zwan­zig Jah­ren nicht zu ver­brau­chen, hätte sie dann gewusst, wie weit sie die Uhr zurück­dre­hen müsste, um die Morde an ihren Eltern zu ver­hin­dern? […] Doch Gott war so gnä­dig, uns diese Mög­lich­keit nicht zu geben, ver­mu­tete sie. Denn sie war nicht weise genug, sie gut zu nut­zen.“ (S. 123)

4. Der Roman ver­mit­telt an vie­len Stel­len ganz klar bib­li­sche Werte. Ich möchte nur ein Bei­spiel anfüh­ren. In einem Gespräch zwi­schen Mor­gan und ihren Eltern Wayne und Thelma, wird eine Situa­tion aus­dis­ku­tiert, die Auf­schluss gibt über das bib­li­sche Ver­ständ­nis von der Bezie­hung zwi­schen Ehe­mann und Ehe­frau. Jona­than, Mor­gans Ehe­mann, möchte seine Frau vor den Gefah­ren des Hano­ver Hou­ses schüt­zen. Er besteht dar­auf, dass ein ver­däch­ti­ger Bewoh­ner das Haus ver­las­sen soll. Wenn das nicht geschieht, würde er mit sei­ner Frau aus­zie­hen. Hier ein Aus­zug aus einem Gespräch vor dem Doppelmord:

„Ich möchte nicht umzie­hen“, sagte sie. „Das ist lächer­lich. Was mache ich, wenn er [Jona­than] dar­auf besteht?“
„Dann musst du es tun“, ant­wor­tete Thelma. „Er ist dein Ehemann.“
„Aber wenn er unrecht hat?“
„Er hat unrecht“, sagte Wayne. „Aber du musst den Frie­den zwi­schen euch bewahren.“
„Aber wenn er ver­an­lasst, dass wir aus­zie­hen, wird er auch wol­len, dass ich meine Arbeit hier aufgebe.“
„Dann müs­sen wir ohne dich zurecht­kom­men.“ (S. 60)
5. Und nicht zuletzt ist der Roman eine prak­ti­sche Anwen­dung eines Bibel­ver­ses aus den Psal­men: „Kost­bar ist in den Augen des HERRN der Tod sei­ner From­men“ (Psalm 116,15). Terry Blacks­tone, die selbst den Ver­lust naher Men­schen kumu­liert erle­ben musste, ver­deut­licht im Roman, wel­chen Trost die­ser Bibel­vers schen­ken kann. In einem sehr bewe­gen­den Nach­wort gibt die Auto­rin einen Ein­blick in ihre rea­len Erfah­run­gen mit dem Tod aus ihrem nahen Umfeld. Sie schließt das Buch und das Nach­wort mit fol­gen­den Gedanken:

Wir bekom­men keine Ant­wort auf unsere Warums. Aber wir ver­trauen dar­auf, dass es einen Grund gibt. Gott hat alles in der Hand und er steht uns in unse­rem Schmerz lie­bend zur Seite. Und so heißt es in einem Lied: „Das Leben ist hart, aber Gott ist gut.“ Wie kost­bar ist diese Güte und wie reich­lich sein Trost. Und wie ergrei­fend sind seine Ver­spre­chen über sein Wiederkommen. Komme bald, Herr Jesus!

Weitere Rezensionen gibt es auf www.nimm-lies.de. (Veröffentlicht am 09.07.2013)

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