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Fritz Binde

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Ernst Schultze-Binde

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Details

Ernst Schultze-Binde

Fritz Binde

Ein Anarchist wird Evangelist der Gebildeten

Der innerlich von Unruhe getriebene Uhrmacher Fritz Binde (1867–1921) schloss sich freidenkerischen Kreisen an und hoffte, hier seine Ideale vom Guten und Schönen zu verwirklichen. Doch mehr und mehr entwickelte er sich zum kritischen Denker und Zweifler.

Dann feierte er Erfolge in der Arbeiterbewegung – als Schriftsteller und Redner. Doch letztlich blieb er unzufrieden und unerfüllt. Schließlich wird gerade ein persönlicher Zusammenbruch zu einem neuen Anfang: Fritz Binde findet zum Glauben an den verborgenen und doch lebendigen Gott.

Produktdetails

Untertitel Nein
Autor Ernst Schultze-Binde
ISBN/Artikelnummer 9783939075530
Herausgeber Verlag Linea
Seitenzahl der gedruckten Ausgabe 240 Seiten
Downloadzeitraum Nein
Lieferzeit Keine Angabe

Kundenmeinungen

Kundenmeinung von Alex
Fritz Binde ist ein Autor, dessen Bücher auch heute noch wert sind gelesen zu werden. Mehrere Bücher von ihm haben aktuell Neuauflagen erlebt. In dieser informativen Biografie erfährt der Leser über das bewegte Leben des außergewöhnlichen Mannes Gottes, Fritz Binde. (Veröffentlicht am 14.08.2013)
Kundenmeinung von Eddi
Wie­der habe ich eine Bio­gra­fie zu Ende gele­sen. Demut und Weh­mut beschlei­chen mich nach der Lek­türe. Aber auch Mut und Ent­schlos­sen­heit dem Herrn von gan­zem Her­zen zu die­nen. Die meis­ten Bio­gra­fien von Chris­ten haben fol­gende Drei­tei­lung: 1. Kind­heit und Jugend­zeit bis zur Bekeh­rung, 2. Aktive Lebens­phase im Wir­ken für Gott, 3. (Alter,) Tod und Heim­gang. Und um ehr­lich zu sein, bin ich am Ende einer guten Bio­gra­fie trau­rig. Der Tod der beschrie­be­nen Per­son nimmt mich emo­tio­nal stark mit. Am liebs­ten würde ich der Per­son noch ein­mal begeg­nen, ihr Fra­gen stel­len, um noch viel von ihr zu ler­nen. Viel­leicht wird es in der Ewig­keit dazu eine Gele­gen­heit geben. Ande­rer­seits denke ich bei den letz­ten Zei­len einer Bio­gra­fie immer an eine Aus­sage im Hebrä­er­brief: „Schaut das Ende ihres Wan­dels an und ahmt ihrem Glau­ben nach“ (Hebr 13,7). Fritz Bin­des Leben und Glau­bens­weg sind es wert, genauer ange­schaut zu werden.

Fritz Binde (1867−1921) wuchs in einer bür­ger­li­chen Fami­lie auf. Gott und Kir­che waren immer wie­der Thema in der Fami­lie, jedoch nicht in ehr­furchts­vol­ler Weise. Der Pfar­rer, die Kir­che und nicht zuletzt Gott waren die Ziel­scheibe des bei­ßen­den Spot­tes des Vaters. Fritz Binde kann sich aber auch nicht erin­nern, jemals einem wirk­lich gläu­bi­gen Chris­ten in sei­nem Umfeld begeg­net zu sein. Auf der Suche nach Vor­bil­dern und Halt im Leben erlebte er schon in sei­ner Jugend­zeit große Ent­täu­schun­gen. Er begab sich auf die Suche nach etwas „Gro­ßem, Guten und Erha­be­nem“. Gott sei Dank erfüll­ten sich die vor­aus­schau­en­den Worte sei­nes Leh­rers: „[…] Fritz — ich weiß, du suchst den lie­ben Gott und du wirst ihn auch fin­den. Er selbst wird dich zu sich leiten.“

Doch bis dahin war es ein wei­ter Weg. Maler wollte er wer­den, doch folgte er den Zwän­gen des Vaters und trat eine Aus­bil­dung im väter­li­chen Geschäft an. Heim­lich tauchte er in die Welt der Lite­ra­tur ein, auf der Suche nach der Wahr­heit. Mit 18 Jah­ren ver­lässt er das Haus sei­ner Eltern. Seine wei­tere Sta­tio­nen sind z.B. die Mit­glied­schaft im Frei­den­ker­ver­ein, in der Par­tei der Sozi­al­de­mo­kra­ten — bis er schließ­lich zum Anar­chis­ten wird. Die Suche nach der Wahr­heit sollte aber erst dann ein Ende gefun­den haben, als er den Kampf gegen Gott auf­gab. Das Büch­lein von Georg Stein­ber­ger Der Weg dem Lamme nach war der letzte Anstoß, sich der zie­hen­den Liebe Got­tes zu ergeben.

Damit war das Ent­schei­dende gesche­hen. Binde hatte eine Umwand­lung an sich erlebt, gegen­über der die bis­he­ri­gen Rich­tungs– und Sys­tem­än­de­run­gen eine Spie­le­rei bedeu­te­ten. Es war die Umwand­lung vom Men­schen der eige­nen Kraft zum Men­schen Got­tes, zum Chris­ten. Der leben­dige Gott hatte den uner­müd­li­chen Gott­su­cher gefun­den, erkannt und zu sei­nem Eigen­tum gemacht.

Was danach aus ihm wer­den sollte, lag nicht mehr in sei­ner Ent­schei­dungs­ge­walt. Er fügte sich sei­nem Erlö­ser. Gott machte aus ihm einen gesalb­ten Pre­di­ger des Evan­ge­li­ums. Aus die­sem Lebens­ab­schnitt konnte ich sehr viel von Fritz Binde ler­nen. Einige the­ma­tisch sor­tierte Zitate geben einen Ein­blick in Bin­des Bezie­hung zu Gott und sei­nem Wir­ken für ihn und ver­deut­li­chen den Wert die­ser Biografie.

Umgang mit Stolz

Herr, lass mich nicht erdrückt wer­den von Men­schen! Lass mich göttlich-königlich durch­ge­hen in Frei­heit! O Herr, Luft, Luft zum Atmen, Freiheit!

Es ist eine Plage, wenn begabte Pre­di­ger durch den heuch­le­ri­schen Lob der Zuhö­rer zu stol­zen Men­schen wer­den. Binde klagte: „…denn die Men­schen wol­len einen über­all ver­göt­tern.“ Gott benutzte bei Binde Lei­den und Krank­hei­ten, um ihn vor Hoch­mut zu bewahren.

Umgang mit Leid

All seine Lei­dens­wege sind nur Stu­fen zu unge­ahn­ten Herr­lich­kei­ten. Nichts demü­tigt mich mehr als seine große, große Treue.

Fritz Binde war kein gesun­der Mensch. Dies hat sei­nem Dienst nicht gescha­det. Er wusste um Got­tes Lie­bes­ab­sich­ten in die­sen dunk­len Momenten.

Binde als Autor

Seine schrift­li­chen Ver­öf­fent­li­chun­gen waren stets das mög­lichst reife Ergeb­nis sei­nes bib­li­schen Den­kens und vor allem sei­nes inne­ren Erlebens.

Bin­des gedruckte Vor­träge sind wie ein Gericht über alles ober­fläch­li­che Evan­ge­li­sa­ti­ons­werk Unberufener.

Fritz Binde fürch­tete sich davor, „ein christ­li­cher Berufs­schrift­stel­ler“ zu wer­den. In den Kapi­teln Aus der Werk­statt des Evan­ge­lis­ten und Der Leh­rer des Gläu­bi­gen erfährt der Leser wert­volle Infor­ma­tio­nen zu sei­nen Büchern. Einige sind erfreu­li­cher­weise in letz­ter Zeit neu auf­ge­legt worden.

Ein Wort über Buße

Ein wenig Ja-sagen zu einem Got­tes­wort, ein wenig Reue über Ver­schie­de­nes, was man nicht ganz recht gemacht hat, ein wenig Gemüts­be­we­gung, dazu ein glück­lich her­aus­ge­press­tes Trän­lein, und die ‚Buße‘ ist fer­tig und getan. Oder sogar noch bil­li­ger: Man hört eine vor­ge­le­sene Beicht– und Buß­for­mel an und ant­wor­tet auf deren Schluss­frage, ob man seine Sün­den bereue, mit einem ein­fa­chen Ja. […] Mit bib­li­scher Buße hat diese reli­giöse Spie­le­rei nichts zu tun.

Binde begeg­nete vie­len Men­schen, die diese „reli­giöse Spie­le­rei“ ver­dor­ben und ver­här­tet hat. Doch durch klare, herz­li­che und ent­schie­dene Ver­kün­di­gung bewirkte Gott in vie­len Her­zen wahre Buße. Dafür brannte sein Herz: „Buße ist nichts ande­res als die Rück­wir­kung jeder im Her­zen gewirk­ten Gotteserkenntnis.“

Auf gut 240 Sei­ten erkennt der Leser, wie Gott die Fäden im Leben von Fritz Binde zieht. Ein Por­trät eines hin­ge­ge­be­nen Man­nes Got­tes wird in die­sem Buch gezeich­net, das nach­ah­mens­wert ist. Fritz Binde kannte seine Schwä­chen, der Autor ver­heim­licht sie auch nicht. Doch was er über Buße zu ande­ren sagte, das lebte er auch im Gehei­men, in der Fami­lie und in der Öffent­lich­keit. Ich nehme mir sei­nen Glau­ben zum Vor­bild (s. Hebr 13,7 nach der NGÜ)!

Weitere Rezensionen gibt es auf www.nimm-lies.de. (Veröffentlicht am 09.07.2013)

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