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Brandstiftung in Eschenrode

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Eckart zur Nieden

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Details

Eckart zur Nieden

Brandstiftung in Eschenrode

Zwei Häuser sind in Eschenrode angezündet worden. Die Fragen „Wer steckt dahinter?“ und „Was geht hier eigentlich vor?“ bewegen den jungen Gemeindepfarrer, denn jedesmal kam ein Mensch dabei ums Leben. Immer deutlicher führt die Spur zu einem Mann, der erst vor einigen Tagen in sein Heimatdorf zurückgekehrt ist. Dreißig Jahre hatte er es nicht mehr gesehen – so ist er erschüttert über die Veränderungen, die er mit seinen Wunschvorstellungen nicht zusammenbringen kann. Dieser merkwürdige Zeitgenosse bringt in das feste Dorfgefüge Unruhe – allerdings heilsame Unruhe, die in der Erzählung dramatisch gesteigert wird. Die Frage, um die es im Grund geht und die auch das ganze Dorf aufrüttelt, ist die nach dem Halt im Wandel der Zeit, nach dem Sinn des Lebens, nach dem Woher und Wohin und Wofür.

Produktdetails

Untertitel Nein
Autor Eckart zur Nieden
ISBN/Artikelnummer 9783944187594
Herausgeber Folgen Verlag
Seitenzahl der gedruckten Ausgabe 174
Downloadzeitraum Nein
Lieferzeit Keine Angabe

Kundenmeinungen

Kundenmeinung von Heike
Eine spannende Geschichte mit einen Pfarrer und seiner Gemeinde .

Feuer, tot, Fragen, Angst, Wunder, Lebensweisheiten und viele Fragezeichen.

Der Pfarrer gab sich sehr viel Mühe um mehr über einen verstorben zu erfahren weil er seine Beerdigung halten sollte. Da erlebte und erfuhr er vieles in einigen Stunden, was auch sein einiges Leben auf den Kopf gestellt hat.

Ich bin begeistert wie Gott immer wieder eingreift, besonders auch durch Menschen, und ein oder mehrere Leben verändert. Wie sein Licht der Liebe in das dunkle leuchtet und wir Menschen uns nur danach auszustrecken brauchen. Immer wieder schenkt er uns neue Chancen, die wir ergreifen können. Aber irgendwann kann das auch zu spät sein.

Eine ungewöhnliche Lebensgeschichte von Ernst Göbel, der Umstand seines Todes und in dem das ganze Dorf irgendwie mitten drin in Mitleidenschaft gezogen wird und eine sehr aufrüttelte Beerdigung.


Aus dem Buch:

»So«, sagte der junge Pfarrer, als er die Sakristei betrat, »das hätten wir.«

Eine merkwürdige Art, eine Beerdigung abzuschließen, dachte der ältere Küster, während er die Tür schloss. Dann half er dem Pfarrer aus dem Talar. »War eine gedrückte Stimmung, nicht wahr?«

»Ja, sehen Sie, Herr Maurer, das ist bei Beerdigungen nicht ungewöhnlich.«

Der Küster merkte die Ironie, fühlte sich aber nicht gereizt. Eher tat ihm der Pfarrer leid, der sich offenbar schwer tat zu spüren, was die Leute dachten. Und er fühlte sich verantwort-lich, es ihm zu sagen: »Das meine ich nicht, Herr Pfarrer. Es ist etwas anderes. Die Leute sind alle voller Angst. Wenn so ein verrückter Kerl zweimal Feuer gelegt hat, wird er es auch ein drittes Mal tun. Bei dem Gedanken schläft man schlecht. Aber es ist nicht nur das. Es ist ... Ja, was soll ich sagen? Mag sein, dass es mit dem Gewissen zusammenhängt oder so.«

»Weil die alte Frau Hahn so einen schrecklichen Tod hatte?«

»Das mag mitgespielt haben. Aber auch wegen der anderen schrecklichen Vorgänge hier in Eschenrode. Die zwei Brände. Und was da so alles ... Sie haben ja gesehen: Das ganze Dorf kam zur Beerdigung. Das hat alle ziemlich mitgenommen. Und Sie werden sehen, wenn Sie morgen den Ernst Göbel begraben, dann kommen noch mehr Leute.«

»Ist ja auch ein tragischer Tod gewesen. Bei uns drüben in Dutenhausen ist viel davon erzählt worden. In der Zeitung hab’ ich natürlich auch davon gelesen. Sie haben den Brandstifter immer noch nicht – oder?«

»Nein, jedenfalls habe ich nichts gehört.«

»Wer mag das wohl gewesen sein?«

»Ich sage dazu nichts!«, antwortete der Küster, mehr zu sich selbst.

»Warum nicht?«

»Man soll niemand beschuldigen, wenn seine Schuld nicht bewiesen ist. Besonders bei so was, wo zwei Menschen umgekommen sind.«

»Hoffentlich finden sie ihn bald.«

»Man sieht die Polizei ja schon überall rumschnüffeln. Auf der Beerdigung waren sie auch, in Zivil natürlich. Morgen werden sie sicher auch da sein, wenn sie bis dahin nicht zugegriffen haben.«

»Ich werde mir ein paar gute Worte überlegen müssen. Schade, dass ich so wenig über diesen Göbel weiß. Es hieß, er hätte keine Verwandten. Wer kann mir denn etwas über ihn erzählen?«

Der Küster ging auf die Frage gar nicht ein. Wie kann ich ihm nur klarmachen, dachte er, während er sich umdrehte und endlich den Talar auf den Bügel hängte – wie kann ich ihm nur klarmachen, dass das nicht genügt? Dass hier etwas ganz Besonderes geschehen ist. Dass alle im Dorf von Fragen umgetrieben werden, auf die sie Antworten suchen. Dass alle darauf warten, ausgesprochen zu hören, was sie unausgesprochen bewegt!

Dann erst kam ihm die Frage des Jüngeren ins Bewusstsein. »Erzählen? Ja, das wird schwierig sein. Im Grunde weiß keiner so richtig über ihn Bescheid. Er ist ja sehr, sehr lange nicht hier gewesen. In Afrika hat er gelebt. Und erst vor kurzem ist er wiedergekommen.« (Veröffentlicht am 29.10.2014)

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