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Der zerrissene Graf

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Hochwald-Saga II

Michael Meinert

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Details

Michael Meinert

Der zerrissene Graf

Hochwald-Saga II

Breslau, 1866. Um seine Schulden loszuwerden, lässt Leutnant Graf von Schleinitz sich auf eine tollkühne Wette ein: Er reitet in preußischer Uniform über die Grenze, um der von allen Offizieren umworbenen Tochter seines Generals einen Strauß Rosen aus dem feindlichen Böhmen zu bringen.

Unterwegs trifft er im schlesischen Hochwald auf Lisa Grüning, die bezaubernde Tochter des Oberförsters von Wölfelsgrund. Und plötzlich befindet sich Schleinitz zwischen zwei völlig verschiedenen Welten. Auf der einen Seite städtisches Amüsement, unheilvolle Intrigen und die verführerische Tochter des Generals – auf der anderen Seite die Ruhe des Waldes, schlichter Glaube und die gottesfürchtige Tochter des Oberförsters. Er ist hin- und hergerissen, dabei erfordern die Dienstpflichten bei der lebensgefährlichen Jagd auf Spione seine ganze Aufmerksamkeit ...

Die Hochwald-Saga spielt in der schlesischen Grafschaft Glatz und der Provinzhauptstadt Breslau. Über drei Generationen, von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, wird die wechselvolle Geschichte einer eng mit den schlesischen Wäldern verbundenen Familie erzählt.

Produktdetails

Untertitel Hochwald-Saga II
Autor Michael Meinert
ISBN/Artikelnummer 9783942258562
Herausgeber BOAS-Verlag
Seitenzahl der gedruckten Ausgabe 593
Downloadzeitraum Keine Angabe
Lieferzeit Keine Angabe

Kundenmeinungen

Kundenmeinung von Jenny
Der zweite Band der Hochwald-Saga ist noch span­nen­der und bes­ser geschrie­ben als der erste Band. Mit sei­nen fast 600 Sei­ten, ist das Buch schon recht dick, des­halb habe ich die eBook-Version auf dem iPad gele­sen. Ich muss sagen, es war sehr ange­nehm dar­auf zu lesen. Es liegt nicht so unhand­lich und schwer auf der Hand wie ein Buch und außer­dem musste ich mir nicht immer wie­der neue Lese­zei­chen suchen (ich ver­lege sie dauernd…).

Wäh­rend ich das Buch las, kam mir der Gedanke, dass das Cover sehr wenig über den Inhalt der Geschichte aus­sagt. Es hätte mei­ner Mei­nung nach anspre­chen­der und span­nen­der gestal­tet wer­den kön­nen und würde den­noch dem Inhalt des Buches gerecht. Ich achte eigent­lich sehr auf das Cover und wenn mir das nicht gefällt, dann lese ich das Buch meis­tens auch nicht. Aber ich fand den ers­ten Band der Hochwald-Saga ganz gut, und da wollte ich den zwei­ten auch lesen – ich habe es nicht bereut!

Leut­nant Graf von Schle­i­nitz lässt sich auf eine toll­kühne Wette ein: Er rei­tet in preu­ßi­scher Uni­form über die Grenze, um der von allen Offi­zie­ren umwor­be­nen Toch­ter sei­nes Gene­rals einen Strauß Rosen aus dem feind­li­chen Böh­men zu brin­gen. Die­ser Ritt lenkt sein Leben in eine andere Rich­tung und er lernt im Hoch­wald den ein­fa­chen, schlich­ten Glau­ben an Gott ken­nen. Dabei gerät er mit­ten im Krieg in eine lebens­ge­fähr­li­che Jagd nach dem Spion, der zwi­schen den Gren­zen sein Unwe­sen treibt.

Der Glaube und das Ver­trauen auf Gott nimmt auch in die­sem Band eine wich­tige Rolle ein. Fas­zi­nie­rend fand ich die Wort­wahl und den Stil in dem Michael Mei­nert seine Geschich­ten schreibt – ent­spre­chende dem 19. Jahr­hun­dert. Die ver­schie­de­nen Dia­lekte, die er mit ein­baut, machen die Geschichte noch inter­es­san­ter. Sehr zu empfehlen! (Veröffentlicht am 15.07.2014)
Kundenmeinung von Larissa
Der Roman „Der zer­ris­sene Graf“, ist der zweite Band der Hochwald-Saga. Das Buch lässt sich unab­hän­gig vom ers­ten Band gut lesen. Die Per­so­nen und die Zusam­men­hänge der Gescheh­nisse hat man schnell begrif­fen. Da es sich im 19. Jahr­hun­dert abspielt, sind anfangs einige alt­deut­sche Begriffe und Aus­sa­gen erst­mals gewöhnungsbedürftig.

Lud­wig, preu­ßi­scher Leut­nant und Graf von Schle­i­nitz, geht auf eine gefähr­li­che Wette ein, um seine Spiel­schul­den los­zu­wer­den. Er soll über die feind­li­che öster­rei­chi­sche Grenze in Uni­form rei­ten und einen Strauß Rosen für die begehrte Vale­ria Mutius, Toch­ter sei­nes Gene­rals und Schwes­ter sei­nes angeb­li­chen Freun­des Julian, mit­brin­gen. Es gelingt ihm tat­säch­lich und trotz einer gefähr­li­chen Ver­fol­gungs­jagd schafft er es wie­der zurück nach Deutsch­land. Auf dem Rück­weg durch den Hoch­wald trifft er unter einem Baum auf eine schla­fende, hüb­sche junge Frau. Er ist von die­sem Anblick fas­zi­niert und legt impul­siv den gepflück­ten Rosen­strauß neben ihr ab. Nach einem kur­zen Auf­ent­halt in dem Forst­haus des Hoch­wal­des lernt er die junge Frau näher kennen.

Es ist Lisa Grü­ning, die Toch­ter des Ober­förs­ters. Nun tritt er mit lee­ren Hän­den vor seine Kame­ra­den, aber er bereut es nicht, denn er ist sich sicher, er hat seine Prin­zes­sin gefun­den. Als Julian bemerkt, dass der Graf Schle­i­nitz das Inter­esse an sei­ner Schwes­ter ver­lo­ren hat, schmie­det er Pläne. Denn die Geschwis­ter Mutius haben es auf Lud­wigs Erbe abge­se­hen, da er näm­lich der ein­zige Erbe sei­nes rei­chen Onkels ist. Nun steht der Krieg zwi­schen Deutsch­land und Öster­reich an und Julian Mutius wird zum Ober­leut­nant beför­dert. Er nutzt seine Macht aus und ver­setzt Lud­wig an die Grenze, um Spione zu fan­gen. Zu sei­nem Glück ist es in der Nähe des Hoch­wal­des und er nutzt erneut die Gast­freund­schaft der Grü­nings. Zwi­schen­zei­tig hat Lisas Vater den Lehr­ling Gus­tav Elz­ner ein­ge­stellt, der auch im Forst­haus wohnt. Er hat auch ein Auge auf Lisa gewor­fen und ver­stellt sich als Christ, um die gläu­bige Förs­ter­fa­mi­lie zu bein­dru­cken. Doch Gus­tav hat keine reine Weste, er wird als Spion ange­heu­ert und schmug­gelt Per­so­nen und Papiere über die Grenze.

Bei einem Ein­satz wird er sogar bei­nahe gefasst, doch ihm gelingt die Flucht. Statt­des­sen gera­ten Lisa und ihr jün­ge­rer Bru­der Ferdi in diese Schie­ße­rei, in der sie schwer ver­letzt wird. Sie schwebt in Lebens­ge­fahr und fällt ins Koma. Lisas Vater ist sehr zor­nig und gibt Lud­wig die Schuld für ihren kri­ti­schen Zustand. Er ver­lässt umge­hend das Forst­haus und wird von sei­nem „Freund“ Julian nach Pom­mern straf­ver­setzt, da er noch immer keine Anstal­ten macht, Vale­ria zu hei­ra­ten. Lud­wig hat das schil­lernde Leben satt und sehnt sich nach Lisa und dem schlich­ten Leben. Doch er weiß gar nicht, ob sie noch lebt und außer­dem tren­nen sie Wel­ten. Eine Hei­rat mit ihr wäre nicht stan­des­ge­mäß. Man würde ihn aus der Armee ent­las­sen und sein Onkel würde ihn enterben.

Als ihn uner­war­tet eine Karte von Lisa an sei­nem tiefs­ten Punkt sei­nes Lebens erreicht, stellt sich sein gan­zes Leben wie­der auf den Kopf. Er wird über­ra­schen­der Weise wie­der nach Bres­lau ver­setzt und ahnt noch nicht, was ihn da erwar­tet. Außer­dem taucht Gus­tav Elz­ner wie­der auf und arbei­tet im Büro bei Julian Mutius. Obwohl Lud­wig vor Elz­ner warnt, wird er von sei­nem Vor­ge­setz­ten nicht ernst genom­men und muss macht­los zuse­hen, wie sich alles gegen ihn ver­schwört. Doch nach­dem er sein Leben Gott über­gibt, ord­net sich lang­sam wie­der alles.

Obwohl der Roman ein dickes Buch ist, lässt er sich mühe­los lesen. Die Kapi­tel sind ange­nehm kurz gehal­ten. Und wenn man meint, man hat den Lauf der Dinge durch­schaut, bahnt sich eine neue Wen­dung an … Die Span­nung bleibt bis zur letz­ten Seite. Es hat meine Erwar­tun­gen übertroffen. (Veröffentlicht am 15.07.2014)

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