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Jesus im Römerreich

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Erich Schnepel

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Erich Schnepel

Jesus im Römerreich

Der Weg der Gemeinde Jesu in den ersten vier Jahrhunderten

Ein sehr lehrreiches Buch über die frühe Kirchengeschichte: über Märtyrertum und Christenverfolgung, den Einfluss griechischen Denkens und der Gnosis, die Entwicklung zur Staatskirche und das Aufkommen des Katholizismus, Mönchtums usw. Der Schwerpunkt liegt auf der geistlichen Ermahnung, wie wichtig die persönliche Glaubensbeziehung zu Jesus Christus ist, damit die Gemeinde als Gottes Gemeinschaft lebt und nicht zu einer weltlichen Institution verkommt. Der Klassiker hat seit seinem ersten Erscheinen im Jahr 1936 viele Auflagen erlebt.

Aus dem Vorwort zur Neuausgabe: Erich Schnepel zeichnet in seiner Ausarbeitung den Weg nach, den die Gemeinde Jesu im Römischen Reich während der ersten vier Jahrhunderte nahm: einen Weg des Leidens und des Triumphs zugleich. Die Nachfolger Jesu erduldeten um des Evangeliums willen die schlimmsten Leiden bis in den Tod, und – so erstaunlich es klingen mag – gerade dadurch triumphierten sie, gemäß Gottes Verheißung: »Sei getreu bis in den Tod, und ich werde dir den Siegeskranz des Lebens geben« (Offb 2,10).

Selbst blutiger Staatsterror vermochte die Gemeinde Jesu nicht auszurotten. Durch seine innere Kraft überwand das Christentum das Heidentum, das der Macht des Evangeliums nichts entgegenzusetzen hatte.

Auch frühkirchliche Fehlentwicklungen und Abweichungen vom biblischen Glauben verdeutlicht der Autor und stellt ihnen das biblische Vorbild wahren Christentums entgegen. Dadurch regt Erich Schnepel immer wieder zur kritischen Selbstprüfung an.

So darf der Leser gleich einen mehrfachen Nutzen aus dieser Ausarbeitung ziehen: Lehrreiches über die Kirchengeschichte, knappe und klare Darstellung des biblischen Glaubens, Warnung vor dem Abweichen davon sowie die Ermutigung, dem Herrn Jesus allezeit treu zu sein.

Produktdetails

Autor Erich Schnepel
ISBN/Artikelnummer 875395
Herausgeber Voice of Hope
Sprecher Daniel Kopp
Laufzeit 220 Min.
Dateigröße 240 MB
Lieferzeit Nein

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Kundenmeinung von Eddi
Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott sei­nen Sohn. Gebo­ren ist Jesus in der Stadt Bet­le­hem in der Pro­vinz Judäa, auf­ge­wach­sen in Naza­reth in der Pro­vinz Gali­läa, die zum Impe­rium Roma­num gehö­ren. Die Berichte von Jesus in der Bibel begin­nen mit einer Fest­le­gung des Schau­plat­zes im Römi­schen Reich und es wer­den Namen erwähnt wie Kai­ser Augus­tus und König Hero­des. Bei der Kreu­zi­gung spricht dann der römi­sche Statt­hal­ter Pila­tus das Urteil über Jesus und der Tetrarch Hero­des Anti­pas sollte die Ver­ur­tei­lung über­prü­fen. Jesus lebte somit als Jude im Römerreich.

Das Hörbuch Jesus im Römer­reich von Erich Schne­pel könnte dem Titel nach genau diese Zeit beleuch­ten. Doch der Unter­ti­tel ver­rät, es geht weni­ger um Jesus als um die spä­te­ren Nach­fol­ger von Jesus im Römer­reich: Der Weg der Gemeinde Jesu in den ers­ten vier Jahr­hun­der­ten. Diese Neu­auf­lage ist vom Ver­lag Voice of Hope in Koope­ra­tion mit dem Beta­nien Ver­lag her­aus­ge­ge­ben wor­den. Von 1936 bis 1977 gab es ins­ge­samt 10 Auf­la­gen die­ses Buches. Jetzt ist die­ser Band leicht über­ar­bei­tet und sprach­lich moder­ni­siert wie­der erhältlich.

Den Leser erwar­tet eine knappe Ein­füh­rung in die Geschichte der Gemeinde der ers­ten Jahr­hun­derte. Wenn Schne­pel den Weg der Gemeinde nach­zeich­net, dann tut er es in Abgren­zung zum Weg der Kir­che. Er schreibt also keine Kir­chen­ge­schichte im übli­chen Sinne. Es geht ihm weni­ger um viele Jah­res­zah­len und bloße Fak­ten. Der Autor ana­ly­siert die Kir­chen­ge­schichte. Der Beur­tei­lungs­maß­stab für die Kir­chen­ge­schichte und für die Geschichte der Gemeinde ist das für alle Zei­ten gütige Wort Got­tes. Wie man ein Nach­fol­ger Christi wird und wie die Gemeinde Christi im neu­tes­ta­ment­li­chen Sinne aus­zu­se­hen hat, gibt die Bibel vor. Aus­ge­hend von die­ser Grund­lage kommt Schne­pel zu der Überzeugung:

Eine Gemeinde ist da, wo Chris­tus ist. Und nur dort. Die Gemeinde lebt aus Chris­tus. Sie wird nicht durch ihre äußere Ord­nung am Leben erhal­ten. Die äußere Ord­nung ist nur Bei­werk und nur soweit da, wie eben nötig. Als spä­ter das Leben aus Chris­tus matt wurde, musste die äußere Ord­nung ver­stärkt wer­den, um die leben­di­gen Kräfte aus Chris­tus zu ersetzen.
Die „äußere Ord­nung“ nimmt im Laufe der Jahr­zehnte immer mehr an Bedeu­tung zu, weil das innere Leben und die Kraft des neuen Lebens aus Chris­tus stark abzu­neh­men schei­nen. Und doch kommt Schne­pel zur Überzeugung:

In man­nig­fal­ti­ger und oft ganz ver­bor­ge­ner Weise hat Gott die Lebens­ströme der Chris­tus­ge­meinde gelei­tet. Manch­mal sind sie wie die Flüsse im Win­ter weit­hin von einer erstarr­ten Eis­de­cke über­zo­gen, aber es hat seit Pfings­ten nie wie­der eine Zeit gege­ben, wo die Gemeinde Jesu nicht auf Erden Wirk­lich­keit gewe­sen wäre, und sie wird nie mehr aus­ge­löscht wer­den kön­nen, so wenig wie ihr Herr, der ihr Leben ausmacht.
Schne­pel nimmt die Her­aus­for­de­rung an, den Weg der Gemeinde Jesu nach­zu­zeich­nen, der trotz Abir­run­gen und fal­scher Wegen durch die ers­ten Jahr­hun­derte stets sicht­bar ist. Er muss ein­ge­ste­hen: „Der Weg der Gemeinde Jesu ist in der Geschichte viel schwe­rer zu ver­fol­gen als der Weg jener Hilfs­kon­struk­tio­nen.“ Mit Hilfs­kon­struk­tio­nen meint er die insti­tu­tio­na­li­sierte und spä­ter ver­staat­lichte Kirche.

Den Leser erwar­tet auf gut 100 Sei­ten ein Schnell­durch­gang durch die ers­ten Jahr­hun­derte. An eini­gen Stel­len wird exkurs­ar­tig ein Thema ver­tieft, jedoch ohne Ver­wen­dung von Quel­len­ma­te­rial. Es fällt auf, dass die­ses Buch fast ohne Hin­weise auf Quel­len­ma­te­rial und ohne Erwäh­nung wei­ter­füh­ren­der Lite­ra­tur aus­kommt. Das min­dert aber nicht den Wert die­ser Abhand­lung. Der inter­es­sierte Leser wird sich selbst auf die Suche nach Bele­gen machen müs­sen. Aus dem Vor­wort des Autors geht her­vor, dass das Buch aus Aus­zü­gen sei­ner Geschichts­vor­träge ent­stan­den ist. „Es geht darum, die wesent­li­chen Grund­li­nien so ein­fach und klar aus­zu­spre­chen, dass jeder, der selbst in der Gemeinde Jesu und in der Bibel zu Hause ist, sie ohne wei­tere Vor­bil­dung ver­ste­hen kann, um dadurch selbst neue Ein­bli­cke in das Wesen der Chris­tus­ge­meinde zu gewin­nen.“ Die­sem Anspruch wird das Buch auf allen Sei­ten gerecht.

Meine Mar­kie­run­gen im eBook kann man unter fol­gen­dem Link ein­se­hen, liken, kom­men­tie­ren und tei­len: https://readmill.com/books/jesus-im-romerreich.

Weitere Rezensionen gibt es auf www.nimm-lies.de. (Veröffentlicht am 01.12.2013)

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