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Auf getrennten Wegen

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Richard Kilian

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Details

Richard Kilian

Auf getrennten Wegen

Sie sind jung. Sie sind Freunde und Pflegebrüder. Und sie teilen eine Leidenschaft: die Naturwissenschaften. Doch während der eine ein überzeugter Christ ist, lehnt der andere den Glauben strikt ab.

Als der Zweite Weltkrieg sie plötzlich auseinanderreißt, setzen beide alles daran, den anderen wiederzufinden. Aber unschuldig angeklagt und von Freunden hinters Licht geführt, sind ihre Bemühungen vergeblich.

Doch ihre alte Leidenschaft ist ungebrochen. Und so nimmt die Karriere als Naturwissenschaftler bald alle Aufmerksamkeit in Anspruch. Denn dabei geht es um nichts weniger als den Beweis, dass die eigene Überzeugung auch in Leben und Forschung standhält. Ist der Glaube des Christen stark genug, um alle Krisen zu meistern? Wird der Verstand des Atheisten ausreichen, um die Rätsel der Natur zu knacken? Und werden sich die Wege der beiden je wieder kreuzen?

Produktdetails

Untertitel Nein
Autor Richard Kilian
ISBN/Artikelnummer 9783942258500
Herausgeber BOAS-Verlag
Seitenzahl der gedruckten Ausgabe 499 Seiten
Downloadzeitraum Nein
Lieferzeit Keine Angabe

Kundenmeinungen

Kundenmeinung von U. K.
Nur noch ein Kapitel … war mein meist­ge­dach­ter Gedanke beim Lesen die­ses Buches. Denn eigent­lich hatte ich gar keine Zeit, und eigent­lich hatte ich eine Menge Ande­res zu tun. Aber das Buch hat mich gepackt und ein­fach nicht mehr los­ge­las­sen. Und so wur­den es dann doch jedes­mal ein paar Kapi­tel mehr.

Dabei wollte ich das Buch eigent­lich gar nicht lesen. Die Beschrei­bung klang so nach Kriegs­ge­schichte, und Kriegs­ge­schich­ten mag ich gar nicht. Aber dann kam alles ganz anders.

Die Hand­lung beginnt wohl wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs, aber vom Krieg selbst kommt nur ganz am Anfang ein wenig vor; das war gut zu ver­kraf­ten. Der Rest fügt sich so flüs­sig und selbst­ver­ständ­lich in den Hand­lungs­ab­lauf ein, daß man nur noch die han­deln­den Per­so­nen sieht, ihr per­sön­li­ches Erge­hen, ihre Ängste und Nöte, daß man meint, mit ihnen auf­ge­wach­sen zu sein. Ande­rer­seits erlebt man die Umstände haut­nah mit: den Druck auf die Zivi­lis­ten und auf die jun­gen Rekru­ten, die Will­kür der Macht­ha­ben­den in Deutsch­land, Ängste und Belas­tun­gen der jun­gen Sol­da­ten und die all­ge­gen­wär­tige ängst­li­che Stimmung.

Erich und Hans sind Pfle­ge­brü­der. Sie leben in einem klei­nen Dorf im Wald und ver­ste­hen sich prima. Beide sind lei­den­schaft­li­che Natur­wis­sen­schaft­ler, der eine im Bereich der Phy­sik, der andere mehr in der Che­mie. Doch dann wird Erich zum Kriegs­dienst ein­ge­zo­gen. Er soll nach Nor­we­gen gehen — aber er kommt nie dort an. Der Zug wird ange­grif­fen, und in den fol­gen­den Wir­ren kann er ent­kom­men. Aber nicht ganz. Auf etli­chen Umwe­gen lan­det er in den USA. Auf ebenso ver­schlun­ge­nen Wegen kommt Hans nach Frank­reich. Beide kön­nen nicht zurück — und sie wis­sen nichts von­ein­an­der, jahr­zehn­te­lang. Bis sich alles ändert…

Was mich am meis­ten beein­druckt hat, war die Grad­li­nig­keit der Hand­lung: Keine künst­li­chen „Zufälle“ und keine unty­pi­schen Ent­schei­dun­gen, jeder bleibt er selbst und sei­nem Cha­rak­ter treu, auch in den schwe­ren Zei­ten. Am Ende wird deut­lich, daß es keine „Zufälle“ gibt und daß unser Vater im Him­mel auf jedes sei­ner Kin­der ach­tet, auch wenn man das selbst gar nicht bemerkt und oft mißversteht.

Die­ses Buch hat mir Ruhe und Frie­den gege­ben, obwohl die Umstände oft alles andere als fried­lich sind. Außer­dem fand ich die Ein­bli­cke in eine Zeit, die selbst meine Eltern nur als Kin­der erlebt haben, sehr ein­drück­lich geschil­dert. Von den Alten erzählt nie­mand gern aus die­ser Zeit, und des­halb ist es für unser­eins oft unver­ständ­lich — aber hier wird diese Zeit leben­dig und for­mu­liert eine Bot­schaft für jeden aus unse­rer Gene­ra­tion, die mich sehr ange­spro­chen und beein­druckt hat. Jeder­zeit wie­der so ein Buch! (Veröffentlicht am 07.01.2015)
Kundenmeinung von Alex
Welt­kriegs­ro­mane gehö­ren nicht zu mei­ner bevor­zug­ten Lek­türe. Das Thema scheint für mich durch den Unter­richt in der Schule doch weit­ge­hend abge­deckt zu sein. Es reizte mich aber doch, einen Debüt­ro­man zu lesen, der dazu noch aus­drück­lich christ­lich sein sollte.

„Auf getrenn­ten Wegen“ beginnt in den Wir­ren des 2. Welt­kriegs. Hit­lers Sieg ist ent­ge­gen aller Pro­pa­ganda alles andere als sicher. Ganz im Gegen­teil, die Alli­ier­ten schla­gen die braune Front immer wei­ter zurück. Das Ende des Schre­ckens naht.

Und diese Wir­ren des Krie­ges sind ver­ant­wort­lich dafür, dass die zwei Pfle­ge­brü­der Erich Brunn­hö­fer und Johan­nes Wolf für Jahr­zehnte getrennt wer­den. Beide arbei­ten hart daran ihrer größ­ten Lei­den­schaft, der Natur­wis­sen­schaft, nach­zu­ge­hen. Der eine in Ame­rika, der andere in Europa. Doch das Leben scheint es nicht gut mit ihnen zu mei­nen. Vor allem Erich als Deut­scher in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten muss die Erfah­rung machen, dass der Krieg auf zwi­schen­mensch­li­cher per­sön­li­cher Ebene mit dem Ende des 2. Welt­krie­ges noch lange nicht abge­schlos­sen ist… Und dann ist da noch der Glaube an einen Gott, der schein­bar keine Gnade mit sei­nen Kin­dern hat.

Richard Kilian wollte einen Roman schrei­ben, der unter­hal­ten, indem aber auch der Glaube an Gott nicht zu kurz kom­men sollte. Ich denke dass man sich dabei oft auf einem sehr schma­len Grad bewegt. Umso erfreu­li­cher ist, dass es meist gelun­gen ist. Der christ­li­che Glaube wirkt nicht als ein Fremd­kör­per in einer span­nen­den Geschichte. Sel­ten fin­den sich fromme Flos­keln und erzwun­gene Diaoge um den christ­li­chen Glauben.

Die Geschichte endet nicht im Nach­kriegs­deutsch­land son­dern in der Jetzt­zeit. Bis zum Schluss blei­ben viele Fra­gen offen und erst auf den letz­ten Sei­ten lösen sich die letz­ten offe­nen Hand­lungs­stränge. Lei­der wirkt die Ent­flech­tung zum Schluss doch sehr zufällig.

Für einen Debüt­ro­man ist „Auf getrenn­ten Wegen“ ein sehr lesens­wer­ter Roman. Obwohl Män­ner die Haupt­fi­gu­ren sind, ist es auch für Frauen inter­es­sant zu lesen. „Auf getrenn­ten Wegen“ ist ein über weite Stre­cken span­nend geschrie­be­ner Roman mit einer gut dosier­ten Prise her­aus­for­dern­den Glauben.

Weitere Rezensionen gibt es auf www.nimm-lies.de. (Veröffentlicht am 09.07.2013)

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